Zeckenschutz

Wichtige Informationen zum Zeckenschutz: Sicher unterwegs in der Natur

 

Gerade nach Aktivitäten im Grünen ist es wichtig, sich mit dem Thema Zecken und Zeckenschutz auseinanderzusetzen. Zecken sind kleine Spinnentiere, die in Gräsern, Büschen und im Unterholz lauern und durch einen Biss Krankheiten übertragen können.

 

Warum ist Zeckenschutz so wichtig?

 

Zecken können verschiedene Krankheitserreger in sich tragen, die beim Blutsaugen auf den Menschen übertragen werden können. Die bekanntesten durch Zecken übertragbaren Krankheiten sind:

  • Borreliose: Eine bakterielle Erkrankung, die verschiedene Organe betreffen kann. Ein erstes Anzeichen ist oft eine ringförmige Rötung um die Stichstelle, die sich ausbreitet (Wanderröte).

  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Eine Viruserkrankung, die zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns führen kann. Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung.

 

So schützen Sie sich und Ihre Kinder:

 

  1. Vorsorge ist die beste Medizin:

    • Tragen Sie bei Ausflügen in die Natur lange Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Helle Kleidung erleichtert das Erkennen von Zecken.

    • Stecken Sie Hosenbeine in die Socken.

    • Verwenden Sie zeckenabweisende Mittel (Repellents) auf Haut und Kleidung.

    • Meiden Sie hohes Gras und Unterholz, wo Zecken besonders häufig vorkommen.

  2. Gründliches Absuchen nach dem Aufenthalt im Freien:

    • Suchen Sie sich und Ihre Kinder nach jedem Aufenthalt in der Natur gründlich nach Zecken ab. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit.

    • Besondere Aufmerksamkeit gilt warmen und feuchten Körperstellen wie Kniekehlen, Achselhöhlen, den Bereich hinter den Ohren, den Haaransatz und den Intimbereich. Zecken bevorzugen diese Stellen.

    • Vergessen Sie auch den Bauchnabel und die Hautfalten nicht.

 

Was tun, wenn eine Zecke zugestochen hat?

 

  • Schnelles Handeln ist wichtig! Je länger eine Zecke saugt, desto höher ist das Risiko einer Krankheitsübertragung.

  • Entfernen Sie die Zecke so schnell wie möglich mit einer feinen Pinzette oder einer speziellen Zeckenkarte. Fassen Sie die Zecke dabei so nah wie möglich an der Haut an.

  • Ziehen Sie die Zecke langsam und gerade aus der Haut heraus. Drehen oder Quetschen Sie die Zecke nicht, um zu verhindern, dass Speichel in die Wunde gelangt.

  • Desinfizieren Sie die Stichstelle anschließend gründlich.

  • Beobachten Sie die Stichstelle in den nächsten Wochen. Treten Symptome wie eine sich ausbreitende Rötung (Wanderröte), Fieber, Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen auf, suchen Sie umgehend einen Arzt auf und informieren Sie ihn über den Zeckenstich.

Weitere detaillierte Informationen und Empfehlungen zum Thema Zeckenbisse finden Sie in dem Dokument des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Natur!

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